Warum relevant
Zellenergie & Regulation
NAD⁺ und NADH verbinden Stoffwechsel, mitochondriale ATP-Bereitstellung und Redoxstatus. Ein Einzelwert erklärt Beschwerden trotzdem nicht allein.
Langsam titrierte Infusion zur gezielten Ergänzung von NAD⁺ – eingebettet in die Beurteilung von Atmungskette, Redoxstatus und Cofaktoren.Wir beraten Sie zur langsam dosierten NAD⁺-Infusion und ihrer Eignung für Sie.
Infusionstermine sind nur nach ärztlicher Beratung und medizinischer Freigabe buchbar. In der Regel sind vorher eine Anamnese und Laboruntersuchungen erforderlich. Wenn noch keine Freigabe vorliegt, wählen Sie in der Buchung bitte zuerst die Longevity-Beratung oder das Infusions-Vorabgespräch.

NAD⁺ ist ein körpereigenes Coenzym, das Elektronen im Energiestoffwechsel überträgt und an Redoxbalance sowie zellulären Reparaturprozessen beteiligt ist. Weil sich der NAD-Stoffwechsel bei Alter, Belastung und Erkrankungen verändern kann, verbinden wir die Messung mit Beschwerden, Basislabor und einem klar definierten Therapieziel.
Warum relevant
NAD⁺ und NADH verbinden Stoffwechsel, mitochondriale ATP-Bereitstellung und Redoxstatus. Ein Einzelwert erklärt Beschwerden trotzdem nicht allein.
Was wir einsetzen
Wir prüfen NAD⁺/NADH, Zellatmung, ATP-Bereitstellung, Entzündung und limitierende Cofaktoren. Nur bei passender Konstellation folgt eine individuell titrierte Infusionsserie mit anschließendem Kontrolllabor.
Möglicher Nutzen
Belastbarkeit, Regeneration oder ein definierter Stoffwechselbefund können als Therapieziel dienen. Ohne nachvollziehbare Verbesserung wird das Protokoll verändert oder beendet.
Vor einer Anwendung klären wir häufige Ursachen von Erschöpfung ab und besprechen Therapieziel, Sicherheit, Ablauf und sinnvolle Alternativen.
NAD⁺ und NADH transportieren Elektronen. Ob daraus belastbar Energie entsteht, hängt auch von Atmungskette, Redoxbalance, Entzündung und verfügbaren Cofaktoren ab. Eine Infusion wird deshalb langsam und nur bei passender medizinischer Ausgangslage eingesetzt.
Die wichtigsten Zusammenhänge
B-Vitamine, Magnesium und weitere notwendige Bausteine
Elektronenübertragung und Redoxbalance
mitochondriale Verarbeitung und Reserve
Energie für Funktion, Belastung und Regeneration
Die Anwendung erfolgt als langsam titrierte Infusion. Dosis und Geschwindigkeit richten sich nach Verträglichkeit; Befinden und bei Bedarf Vitalwerte werden währenddessen überwacht.
Der konkrete Umfang wird erst nach der medizinischen Einordnung festgelegt und vor der Behandlung transparent besprochen.
Der Ausgangspreis gilt für die IGeL-Abrechnung einer NAD+-Infusion ohne zusätzlichen Stoff. Dosis und mögliche Zusatzstoffe werden ärztlich festgelegt.
Bei privatärztlicher Honorarvereinbarung mit Faktor 9 liegen die ärztlichen Leistungen – je nach null bis drei Zusatzstoffen – bei 313,85 €, 329,59 €, 345,33 € oder 361,07 €.
NAD+, Zusatzstoffe und Infusionsmaterial werden zusätzlich nach tatsächlichem Verbrauch berechnet.
Je nach Versicherungsstatus erfolgt die Abrechnung als IGeL-/Selbstzahlerleistung oder privatärztlich nach GOÄ beziehungsweise auf Grundlage einer schriftlichen Honorarvereinbarung. Eine Erstattung durch Ihre Versicherung kann nicht zugesagt werden.
Eine NAD⁺-Infusion kann bei ausgeprägtem Leistungsknick, verzögerter Regeneration, anhaltender Fatigue oder postinfektiöser Belastungsintoleranz als Teil eines strukturierten Zellgesundheitskonzepts besprochen werden. Besonders sinnvoll ist die Einordnung, wenn ein erweitertes Labor Hinweise auf eine veränderte mitochondriale Funktion oder einen auffälligen NAD⁺-/NADH-Status liefert.
NAD⁺ wird langsamer als viele Standardinfusionen verabreicht. Die konkrete Dauer richtet sich nach Dosis, Infusionsgeschwindigkeit und individueller Verträglichkeit.
Nach der Anwendung sind Ruhe und ausreichende Flüssigkeitszufuhr sinnvoll. Nach der vereinbarten Serie werden Verlauf, Belastbarkeit, Verträglichkeit und ausgewählte Laborwerte kontrolliert; erst danach wird über Fortsetzung, Anpassung oder Ende entschieden.
Die NAD⁺-Infusion ist eine optionale Selbstzahlerleistung. Therapieziel und Verlaufskriterien werden vorab festgelegt; durch langsame Titration lassen sich Unverträglichkeitsreaktionen häufig reduzieren.