Warum relevant
Bedarf und Aufnahme
Laborchemisch bestätigte Defizite, eingeschränkte Aufnahme oder fehlende orale Verträglichkeit können einen gezielten intravenösen Ausgleich begründen.
Zelllabor, individuell angemischte Infusionsserie und Kontrolllabor – auf Befund, Ziel und Verträglichkeit abgestimmt.Ihre individuelle Infusion – auf Laborwerte, Behandlungsziel und Verträglichkeit abgestimmt.
Infusionstermine sind nur nach ärztlicher Beratung und medizinischer Freigabe buchbar. In der Regel sind vorher eine Anamnese und Laboruntersuchungen erforderlich. Wenn noch keine Freigabe vorliegt, wählen Sie in der Buchung bitte zuerst die Longevity-Beratung oder das Infusions-Vorabgespräch.

„Eine Behandlung ist dann sinnvoll, wenn Befund, Ziel und Belastbarkeit zusammenpassen und der Verlauf nachvollziehbar überprüft wird.“
Eine Infusion ist für uns ein Applikationsweg, kein pauschales Wellnessprodukt. Das Konzept beginnt mit Zelllabor und ärztlicher Auswertung. Erst daraus entsteht eine individuell angemischte Infusionsserie; ein Kontrolllabor entscheidet anschließend über Anpassung oder Ende.
Warum relevant
Laborchemisch bestätigte Defizite, eingeschränkte Aufnahme oder fehlende orale Verträglichkeit können einen gezielten intravenösen Ausgleich begründen.
Was wir einsetzen
Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren oder Redox-Cofaktoren werden erst nach Labor, Organfunktions- und Medikamentenprüfung ausgewählt und dosiert.
Möglicher Nutzen
Ziel sind definierte Verbesserungen bei Versorgung, Leistungsfähigkeit oder Regeneration – etwa auch im ärztlichen Kontext von Hashimoto, Infektanfälligkeit oder vor und nach einer Operation. Die Grundbehandlung wird dadurch nicht ersetzt.
Nicht der Name einer Infusion entscheidet, sondern der Zusammenhang aus Beschwerden, Befund, Aufnahme, Organfunktion und Behandlungsziel. Die Beispiele zeigen typische Ausgangspunkte – keine fertigen Infusionsmischungen.
Bei wiederkehrenden Infekten, Erschöpfung oder verzögerter Regeneration klären wir zunächst mögliche Ursachen und relevante Laborwerte.
Ein intravenöser Ausgleich kommt nur bei nachvollziehbarem Bedarf infrage – etwa wenn die orale Versorgung nicht ausreicht oder nicht geeignet ist.
Versorgung und Regeneration können nach Befund ergänzend begleitet werden – abgestimmt auf Medikamente, Eingriff und Belastungsaufbau.
Bei bestehender Schilddrüsenerkrankung werden Versorgung, Medikamente und Labor gemeinsam eingeordnet. Die Infusion ersetzt keine Schilddrüsentherapie.
Eine Eiseninfusion wird gesondert geplant – erst nach gesicherter Diagnose, Ursachenprüfung und individueller ärztlicher Indikation.
NAD⁺ bleibt ein eigenes, langsam titriertes Modul und wird nicht automatisch Bestandteil einer individuellen Infusionsserie.
NAD⁺ medizinisch einordnenDas Zelllabor zeigt, welche Werte und Cofaktoren tatsächlich auszugleichen sind. Daraus werden Wirkstoffe, Dosierung, Reihenfolge und Kontrollzeitpunkt individuell abgeleitet – abgestimmt auf Beschwerden, Ziel, Organfunktion, Medikamente und Verträglichkeit.

Infusionen werden erst nach Befundprüfung individuell zusammengestellt und ärztlich begleitet.
Vom Befund zum Behandlungsplan
Vier aufeinander abgestimmte Schritte
Therapieentscheidende Werte, Beschwerden und Medikamente einordnen.
Wirkstoffe, Dosis und Reihenfolge auf Ziel und Verträglichkeit abstimmen.
Befinden und Blutdruck prüfen, dann die Infusion 30–60 Minuten überwacht verabreichen.
Beschwerden und definierte Zielwerte zum passenden Zeitpunkt erneut prüfen.
Die Beispiele zeigen Entscheidungswege, keine Standardrezepturen. Erst Befund, Beschwerden und Verträglichkeit bestimmen, ob und wie eine Infusion eingesetzt wird.
Ausgangslage: Laborchemisch bestätigter Mangel, eingeschränkte Aufnahme oder unzureichende orale Verträglichkeit.
Möglicher Ansatz: Der fehlende Stoff wird gezielt intravenös ausgeglichen; der relevante Wert wird zum festgelegten Zeitpunkt kontrolliert.
Ausgangslage: Auffälliger Eisen- oder Mikronährstoffstatus vor einem geplanten Eingriff oder während der Regeneration.
Möglicher Ansatz: Bestätigte Defizite werden in den prä- beziehungsweise postoperativen Behandlungsplan eingeordnet.
Ausgangslage: Leistungsknick mit Befundhinweisen bei ATP-Bereitstellung, Redoxstatus oder mitochondrialen Cofaktoren.
Möglicher Ansatz: Limitierende Cofaktoren werden priorisiert; NAD⁺ ist bei passender Konstellation ein separates, langsam titriertes Modul.
Ausgangslage: Versorgungsdefizite bei verzögertem Belastungsaufbau oder hoher körperlicher Beanspruchung.
Möglicher Ansatz: Der gezielte Ausgleich ergänzt Physiotherapie, Training und die ärztlich festgelegte Belastungssteuerung.
Die persönliche Empfehlung entsteht aus Untersuchung, Befundsichtung und Ihrem Behandlungsziel.
Wir verwenden kein festes Infusionsmenü. Erst Zelllabor, Anamnese und die ärztliche Einordnung von Vorerkrankungen, Medikamenten, Organfunktion und Therapieziel zeigen, welche Abweichung behandelt werden soll. Daraus werden Wirkstoffe, Dosis, Reihenfolge und Abstände individuell abgeleitet und dokumentiert.
Ja, wenn Anamnese, Labor und Therapieziel einen konkreten Bedarf zeigen. Wir bieten jedoch keine pauschalen Vitamin-Cocktails an: Zusammensetzung, Dosierung und Dauer werden individuell ärztlich festgelegt und im Verlauf kontrolliert.
Wiederkehrende Infekte, Erschöpfung oder verzögerte Regeneration können Anlass für eine medizinische Abklärung sein. Eine Infusion folgt daraus nicht automatisch. Zuerst werden häufige Ursachen, relevante Laborwerte, Medikamente und die allgemeine Versorgung eingeordnet.
Eine Infusion behandelt Hashimoto nicht und ersetzt weder die Schilddrüsenmedikation noch die fachärztliche Betreuung. Bei nachgewiesenem Mangel oder eingeschränkter Aufnahme kann ein gezielter Ausgleich ergänzend besprochen werden.
Wir verwenden keine pauschalen Detox-Cocktails. Bei einer konkreten Fragestellung prüfen wir Leber- und Nierenfunktion, Medikamente, Versorgung und mögliche Belastungsfaktoren. Behandelt werden nachvollziehbare Befunde – nicht ein unspezifischer Detox-Begriff.
Vor Beginn fragen wir nach dem aktuellen Befinden und kontrollieren den Blutdruck. Danach legen wir den venösen Zugang an und verabreichen die individuell vorbereitete Mischung langsam. Während der gesamten Anwendung beobachten wir Verträglichkeit und Kreislauf; bei Beschwerden wird die Geschwindigkeit angepasst oder die Infusion beendet.
Die meisten Infusionen dauern etwa 30 bis 60 Minuten. Die genaue Zeit hängt von Wirkstoffen, Dosis, Infusionsgeschwindigkeit und individueller Verträglichkeit ab. Langsam titrierte NAD⁺-Infusionen folgen einem eigenen Protokoll und können deutlich länger dauern.
Die Zahl und Abstände der Anwendungen werden nicht pauschal festgelegt. Vor der Serie definieren wir Ziel und Kontrollwerte. Nach der festgelegten Infusionskaskade werden nur die therapieentscheidenden Laborwerte, Beschwerden und Verträglichkeit erneut geprüft; ohne nachvollziehbaren Nutzen wird das Konzept angepasst oder beendet.
Möglich sind unter anderem Kreislaufreaktionen, Übelkeit, Hautreaktionen, Venenreizungen oder substanzspezifische Neben- und Wechselwirkungen. Akute Infekte, Schwangerschaft, relevante Organerkrankungen und Allergien müssen vorab besprochen werden. Hoch dosierte Vitamine und Mineralstoffe werden nicht ohne klaren Bedarf eingesetzt.