Befundbasierte Infusionstherapie

Individuelle Infusionen

Ihre individuelle Infusion – auf Laborwerte, Behandlungsziel und Verträglichkeit abgestimmt.

Infusionstermine sind nur nach ärztlicher Beratung und medizinischer Freigabe buchbar. In der Regel sind vorher eine Anamnese und Laboruntersuchungen erforderlich. Wenn noch keine Freigabe vorliegt, wählen Sie in der Buchung bitte zuerst die Longevity-Beratung oder das Infusions-Vorabgespräch.

Individuell geplante Infusionsbehandlung in einer modernen Arztpraxis

Eine Behandlung ist dann sinnvoll, wenn Befund, Ziel und Belastbarkeit zusammenpassen und der Verlauf nachvollziehbar überprüft wird.

Dr. med. Christian Martensson von Gasö
Warum · Einsatz · Ziel

Gezielter Ausgleich statt fertigem Infusionsmenü.

Eine Infusion ist für uns ein Applikationsweg, kein pauschales Wellnessprodukt. Das Konzept beginnt mit Zelllabor und ärztlicher Auswertung. Erst daraus entsteht eine individuell angemischte Infusionsserie; ein Kontrolllabor entscheidet anschließend über Anpassung oder Ende.

Warum relevant

Bedarf und Aufnahme

Laborchemisch bestätigte Defizite, eingeschränkte Aufnahme oder fehlende orale Verträglichkeit können einen gezielten intravenösen Ausgleich begründen.

Was wir einsetzen

Individuelle Rezeptur

Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren oder Redox-Cofaktoren werden erst nach Labor, Organfunktions- und Medikamentenprüfung ausgewählt und dosiert.

Möglicher Nutzen

Messbarer Ausgleich

Ziel sind definierte Verbesserungen bei Versorgung, Leistungsfähigkeit oder Regeneration – etwa auch im ärztlichen Kontext von Hashimoto, Infektanfälligkeit oder vor und nach einer Operation. Die Grundbehandlung wird dadurch nicht ersetzt.

Medizinische Fragestellungen

Wann ein individuelles Infusionskonzept sinnvoll sein kann.

Nicht der Name einer Infusion entscheidet, sondern der Zusammenhang aus Beschwerden, Befund, Aufnahme, Organfunktion und Behandlungsziel. Die Beispiele zeigen typische Ausgangspunkte – keine fertigen Infusionsmischungen.

01

Infektanfälligkeit & Regeneration

Bei wiederkehrenden Infekten, Erschöpfung oder verzögerter Regeneration klären wir zunächst mögliche Ursachen und relevante Laborwerte.

02

Mikronährstoffe & Defizite

Ein intravenöser Ausgleich kommt nur bei nachvollziehbarem Bedarf infrage – etwa wenn die orale Versorgung nicht ausreicht oder nicht geeignet ist.

03

Vor & nach Operationen

Versorgung und Regeneration können nach Befund ergänzend begleitet werden – abgestimmt auf Medikamente, Eingriff und Belastungsaufbau.

04

Schilddrüse & Versorgung

Bei bestehender Schilddrüsenerkrankung werden Versorgung, Medikamente und Labor gemeinsam eingeordnet. Die Infusion ersetzt keine Schilddrüsentherapie.

05

Eisenmangel & Blutarmut

Eine Eiseninfusion wird gesondert geplant – erst nach gesicherter Diagnose, Ursachenprüfung und individueller ärztlicher Indikation.

06

NAD⁺ & Zellstoffwechsel

NAD⁺ bleibt ein eigenes, langsam titriertes Modul und wird nicht automatisch Bestandteil einer individuellen Infusionsserie.

NAD⁺ medizinisch einordnen
Individuell aus dem Zelllabor

Kein Standardmenü, sondern ein individuelles Infusionskonzept.

Das Zelllabor zeigt, welche Werte und Cofaktoren tatsächlich auszugleichen sind. Daraus werden Wirkstoffe, Dosierung, Reihenfolge und Kontrollzeitpunkt individuell abgeleitet – abgestimmt auf Beschwerden, Ziel, Organfunktion, Medikamente und Verträglichkeit.

Individuell geplante Infusion in der MVG-Praxis

Infusionen werden erst nach Befundprüfung individuell zusammengestellt und ärztlich begleitet.

Vom Befund zum Behandlungsplan

Vier aufeinander abgestimmte Schritte

Befund

01

Therapieentscheidende Werte, Beschwerden und Medikamente einordnen.

Rezeptur

02

Wirkstoffe, Dosis und Reihenfolge auf Ziel und Verträglichkeit abstimmen.

Anwendung

03

Befinden und Blutdruck prüfen, dann die Infusion 30–60 Minuten überwacht verabreichen.

Kontrolle

04

Beschwerden und definierte Zielwerte zum passenden Zeitpunkt erneut prüfen.

Beispielhafte Einsatzfelder

Vier Befunde. Vier individuell abgeleitete Pläne.

Die Beispiele zeigen Entscheidungswege, keine Standardrezepturen. Erst Befund, Beschwerden und Verträglichkeit bestimmen, ob und wie eine Infusion eingesetzt wird.

01

Eisen & Mikronährstoffe

Ausgangslage: Laborchemisch bestätigter Mangel, eingeschränkte Aufnahme oder unzureichende orale Verträglichkeit.

Möglicher Ansatz: Der fehlende Stoff wird gezielt intravenös ausgeglichen; der relevante Wert wird zum festgelegten Zeitpunkt kontrolliert.

02

Vor & nach Operationen

Ausgangslage: Auffälliger Eisen- oder Mikronährstoffstatus vor einem geplanten Eingriff oder während der Regeneration.

Möglicher Ansatz: Bestätigte Defizite werden in den prä- beziehungsweise postoperativen Behandlungsplan eingeordnet.

03

Erschöpfung & Zellenergie

Ausgangslage: Leistungsknick mit Befundhinweisen bei ATP-Bereitstellung, Redoxstatus oder mitochondrialen Cofaktoren.

Möglicher Ansatz: Limitierende Cofaktoren werden priorisiert; NAD⁺ ist bei passender Konstellation ein separates, langsam titriertes Modul.

04

Muskel & orthopädische Regeneration

Ausgangslage: Versorgungsdefizite bei verzögertem Belastungsaufbau oder hoher körperlicher Beanspruchung.

Möglicher Ansatz: Der gezielte Ausgleich ergänzt Physiotherapie, Training und die ärztlich festgelegte Belastungssteuerung.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Individuelle Infusionen.

Die persönliche Empfehlung entsteht aus Untersuchung, Befundsichtung und Ihrem Behandlungsziel.

Warum beginnt das Infusionskonzept mit einem Zelllabor?

Wir verwenden kein festes Infusionsmenü. Erst Zelllabor, Anamnese und die ärztliche Einordnung von Vorerkrankungen, Medikamenten, Organfunktion und Therapieziel zeigen, welche Abweichung behandelt werden soll. Daraus werden Wirkstoffe, Dosis, Reihenfolge und Abstände individuell abgeleitet und dokumentiert.

Bietet die MVG Vitamininfusionen in Bautzen an?

Ja, wenn Anamnese, Labor und Therapieziel einen konkreten Bedarf zeigen. Wir bieten jedoch keine pauschalen Vitamin-Cocktails an: Zusammensetzung, Dosierung und Dauer werden individuell ärztlich festgelegt und im Verlauf kontrolliert.

Kann eine Infusion bei Infektanfälligkeit oder zur Regeneration sinnvoll sein?

Wiederkehrende Infekte, Erschöpfung oder verzögerte Regeneration können Anlass für eine medizinische Abklärung sein. Eine Infusion folgt daraus nicht automatisch. Zuerst werden häufige Ursachen, relevante Laborwerte, Medikamente und die allgemeine Versorgung eingeordnet.

Gibt es Infusionen bei Hashimoto oder Schilddrüsenerkrankungen?

Eine Infusion behandelt Hashimoto nicht und ersetzt weder die Schilddrüsenmedikation noch die fachärztliche Betreuung. Bei nachgewiesenem Mangel oder eingeschränkter Aufnahme kann ein gezielter Ausgleich ergänzend besprochen werden.

Bieten Sie sogenannte Detox-Infusionen an?

Wir verwenden keine pauschalen Detox-Cocktails. Bei einer konkreten Fragestellung prüfen wir Leber- und Nierenfunktion, Medikamente, Versorgung und mögliche Belastungsfaktoren. Behandelt werden nachvollziehbare Befunde – nicht ein unspezifischer Detox-Begriff.

Wie läuft die Infusion in der Praxis ab?

Vor Beginn fragen wir nach dem aktuellen Befinden und kontrollieren den Blutdruck. Danach legen wir den venösen Zugang an und verabreichen die individuell vorbereitete Mischung langsam. Während der gesamten Anwendung beobachten wir Verträglichkeit und Kreislauf; bei Beschwerden wird die Geschwindigkeit angepasst oder die Infusion beendet.

Wie lange dauert eine individuelle Infusion?

Die meisten Infusionen dauern etwa 30 bis 60 Minuten. Die genaue Zeit hängt von Wirkstoffen, Dosis, Infusionsgeschwindigkeit und individueller Verträglichkeit ab. Langsam titrierte NAD⁺-Infusionen folgen einem eigenen Protokoll und können deutlich länger dauern.

Wie laufen Infusionsserie und Kontrolllabor ab?

Die Zahl und Abstände der Anwendungen werden nicht pauschal festgelegt. Vor der Serie definieren wir Ziel und Kontrollwerte. Nach der festgelegten Infusionskaskade werden nur die therapieentscheidenden Laborwerte, Beschwerden und Verträglichkeit erneut geprüft; ohne nachvollziehbaren Nutzen wird das Konzept angepasst oder beendet.

Welche Grenzen und Risiken sind zu beachten?

Möglich sind unter anderem Kreislaufreaktionen, Übelkeit, Hautreaktionen, Venenreizungen oder substanzspezifische Neben- und Wechselwirkungen. Akute Infekte, Schwangerschaft, relevante Organerkrankungen und Allergien müssen vorab besprochen werden. Hoch dosierte Vitamine und Mineralstoffe werden nicht ohne klaren Bedarf eingesetzt.