Photobiomodulation

Infrarot- & Rotlichttherapie

Dosiertes Rot- und Nahinfrarotlicht als ergänzende lokale Behandlung.

Infrarot- und LED-Rotlichttherapie an einem fest positionierten Therapiesystem in der MVG Praxis

Bei Rot- und Nahinfrarotlicht zählt nicht möglichst viel Energie, sondern die passende Dosis für Gewebe und Zielregion. Nur mit einem überprüfbaren Therapieziel wird Lichttherapie zu einem sinnvollen Baustein.

Dr. med. Christian Martensson von Gasö
Warum · Einsatz · Ziel

Warum Licht nur mit klarer Zielregion und Dosis sinnvoll ist.

Rot- und Nahinfrarotlicht werden lokal und indikationsbezogen eingesetzt. Entscheidend sind Gewebe, Wellenlänge, Abstand, Dauer und die Einordnung in den orthopädischen Behandlungsplan.

Warum relevant

Lokaler biologischer Reiz

Photobiomodulation soll zelluläre Signalwege, lokale Durchblutung und Regenerationsprozesse im behandelten Gewebe unterstützen.

Was wir einsetzen

Rot- & Nahinfrarotlicht

Wellenlänge, Zielregion, Abstand und Behandlungsdauer werden passend zu Haut, Gewebetiefe und Fragestellung festgelegt.

Möglicher Nutzen

Lokale Unterstützung

Je nach Indikation stehen Schmerzlinderung, Gewebeberuhigung oder Regeneration im Vordergrund und werden im Verlauf überprüft.

Augenschutz, lichtsensibilisierende Medikamente, Hauterkrankungen und die Abgrenzung zu behandlungsbedürftigen Hautveränderungen gehören vor jede Anwendung.

Photobiomodulation

Wellenlänge, Dosis und Zielgewebe bestimmen die Anwendung.

Rot- und Nahinfrarotlicht werden ohne Verletzung der Haut auf eine definierte Region gerichtet. Das Licht kann zelluläre Signalwege und lokale Regenerationsprozesse ansprechen.

Die wichtigsten Zusammenhänge

  1. Aspekt 01

    Rotlicht

    oberflächennähere Haut- und Geweberegionen

  2. Aspekt 02

    Nahinfrarot

    tiefer gelegene Muskel- und Weichteilregionen

  3. Aspekt 03

    Dosierung

    Wellenlänge, Abstand, Leistung und Behandlungszeit

  4. Aspekt 04

    Ziel

    lokale Regeneration und symptomorientierte Begleitung

Diese nicht-ablative Lichttherapie ist klar vom fraktionierten CO₂-Laser zu unterscheiden, der kontrollierte Mikroverletzungen der Haut erzeugt.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Infrarot- & Rotlichttherapie.

Die persönliche Empfehlung entsteht aus Untersuchung, Befundsichtung und Ihrem Behandlungsziel.

Wann ist Infrarot- & Rotlichttherapie sinnvoll?

Die Anwendung kann bei ausgewählten Muskel-, Sehnen- oder Gelenkbeschwerden, in Regenerationsphasen sowie bei geeigneten Haut- oder Narbenbefunden in einen Behandlungsplan aufgenommen werden. Zielregion und Protokoll werden vorab festgelegt.

Wie lange dauert die Behandlung und brauche ich mehrere Termine?

Je nach Region und Gerät dauert eine Anwendung meist wenige bis etwa 20 Minuten. Häufig wird eine Serie mit anschließender Verlaufskontrolle geplant.

Was ist nach der Behandlung zu beachten?

In der Regel besteht keine Ausfallzeit. Eine vorübergehende Wärme oder leichte Hautrötung kann auftreten; Belastung und begleitende Übungen richten sich nach dem zugrunde liegenden Befund.

Welche Grenzen und Risiken sind zu beachten?

Augenschutz, lichtsensibilisierende Medikamente und relevante Vorerkrankungen werden vor der Anwendung berücksichtigt. Die nicht-ablative Lichttherapie ist klar vom fraktionierten CO₂-Laser zu unterscheiden.