Regenerative Orthopädie

PRP / Eigenbluttherapie

Ihr eigenes Blutplasma – aufbereitet und gezielt unter Ultraschallkontrolle injiziert.

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Dr. von Gasö bei einer gezielten Gelenkinjektion in der MVG Praxis Bautzen

Bei gereizten Sehnenansätzen und früher bis mittelgradiger Arthrose sehen wir häufig, dass PRP Schmerzen und Belastbarkeit über Monate verbessern kann – besonders, wenn wir die Injektion mit Bewegung und einem gezielten Belastungsaufbau verbinden.

Dr. med. Christian Martensson von Gasö
Medizinischer Überblick

Was PRP / Eigenbluttherapie medizinisch leistet.

PRP steht für plättchenreiches Plasma. Dafür wird körpereigenes Blut entnommen und zentrifugiert, sodass ein Plasmaanteil mit konzentrierten Blutplättchen entsteht. Dessen Signalstoffe können das lokale Heilungs- und Entzündungsmilieu beeinflussen. Ziel sind weniger Beschwerden, eine bessere Funktion und ein kontrollierter Aufbau der Belastbarkeit.

Indikation & Ablauf

So wird PRP / Eigenbluttherapie geplant und begleitet.

Dauerca. 40 Minuten

einschließlich Blutentnahme, Aufbereitung und Injektion

Durchführungultraschallgeführt

sterile Injektion nach lokaler Betäubung der Einstichstelle, sofern erforderlich

Aufbereitungdirekt in der Praxis

Blutentnahme, Zentrifugation und sterile Anwendung in einem Termin

Danach24–48 h schonen

leichter Druck, Schwellung oder vorübergehend mehr Schmerz sind möglich

So wird PRP in der Orthopädie durchgeführt

Der Termin verbindet Untersuchung, sterile Aufbereitung und eine präzise Injektion. Jeder Schritt erfolgt in der Praxis und wird für das konkrete Gelenk dokumentiert.

  1. 01

    Diagnose und Indikation

    Wir untersuchen die betroffene Region, beziehen vorhandene Röntgen-, MRT- oder Ultraschallbefunde ein und prüfen Medikamente, Infektzeichen und Blutungsrisiken.

  2. 02

    Blutentnahme und Zentrifugation

    Aus einer Armvene wird eine kleine Menge Blut entnommen. In der Zentrifuge werden die Blutbestandteile getrennt und der plättchenreiche Plasmaanteil gewonnen.

  3. 03

    Lokale Betäubung und Ultraschall

    Nach Hautdesinfektion kann die Einstichstelle lokal betäubt werden. Per Ultraschall kontrolliert der Arzt Gelenk, Erguss und den geplanten Zugangsweg.

  4. 04

    Gezielte PRP-Injektion

    Das frisch aufbereitete PRP wird unter sterilen Bedingungen an den vorgesehenen Ort injiziert. Danach erhalten Sie eine konkrete Belastungs- und Nachsorgeempfehlung.

Vor der Behandlung wichtig
  • Keine Injektion bei akutem Infekt oder entzündeter Haut im Punktionsgebiet.
  • Blutgerinnungsstörungen, relevante Bluterkrankungen und gerinnungshemmende Medikamente müssen vorher ärztlich geprüft werden.
  • Bei zunehmender Rötung, Überwärmung, Fieber oder starken Schmerzen nach der Injektion bitte umgehend die Praxis kontaktieren.
  • Private Kostenerstattung hängt von medizinischer Indikation und individuellem Tarif ab; gesetzlich Versicherte zahlen PRP in der Regel selbst.
Häufige Fragen

Häufige Fragen zu PRP / Eigenbluttherapie.

Die persönliche Empfehlung entsteht aus Untersuchung, Befundsichtung und Ihrem Behandlungsziel.

Wann ist PRP / Eigenbluttherapie sinnvoll?

PRP kann bei Beschwerden durch Kniearthrose sowie an ausgewählten Gelenken, Sehnen und Sehnenansätzen eingesetzt werden. Entscheidend ist, dass Diagnose, Zielgewebe, Heilungsphase und Belastungsziel zusammenpassen.

Wie lange dauert die Behandlung und brauche ich mehrere Termine?

Für Blutentnahme, Aufbereitung, Ultraschallkontrolle und Injektion planen wir rund 40 Minuten ein. Ob eine einzelne Behandlung oder eine Serie sinnvoll ist, wird anhand von Befund, Zielgewebe und Verlauf festgelegt.

Was ist nach der Behandlung zu beachten?

Ein vorübergehendes Druckgefühl, eine leichte Schwellung, Wärme oder eine kurzfristige Schmerzverstärkung sind möglich. Das behandelte Gelenk sollte 24 bis 48 Stunden relativ geschont werden; intensive Belastung und Sport werden anschließend stufenweise aufgenommen.

Welche Grenzen und Risiken sind zu beachten?

Die Wirkung entwickelt sich schrittweise und wird anhand von Schmerz, Funktion und Belastbarkeit beurteilt. Bewegungstherapie, Physiotherapie oder ein gezielter Trainingsaufbau können die biologische Behandlung sinnvoll ergänzen.

PRP / Eigenbluttherapie fachärztlich einordnen.

Bringen Sie vorhandene Bilder, Befunde und Ihre Medikamentenliste mit. Wir ordnen die Behandlung in den gesamten Therapieplan ein.