Orthopädie & Diagnostik

Knorpeltherapie

AMT: Körpereigener Ohrknorpel wird in derselben Sitzung aufbereitet und übertragen.

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Fachärztliche Besprechung einer Kniebildgebung und der Behandlungsoptionen

„Das Besondere an AMT: Wir gewinnen körpereigenes Knorpelgewebe am Ohr und bringen die Mikrotransplantat-Suspension noch in derselben Sitzung gezielt in das betroffene Gelenk ein – ohne Entnahme aus einer gesunden Kniezone.“

Dr. med. Christian Martensson von Gasö
Knorpelbefund · Gelenkmechanik · Nachsorge

Knorpelschaden präzise einordnen.

Die Autologe Mikrotransplantationstechnologie (AMT) unterscheidet sich von der klassischen Knorpelzelltransplantation. Kleine Biopsien aus der Ohrmuschel werden nicht im Labor vermehrt, sondern unmittelbar mechanisch in steriler Kochsalzlösung zu einer Mikrotransplantat-Suspension aufbereitet und in das betroffene Gelenk injiziert.

Besprechung eines orthopädischen Befunds und Behandlungsplans
Indikation prüfen

Defekt, Gelenkmechanik und Belastung gemeinsam bewerten.

AMT kann bei ausgewählten Patientinnen und Patienten mit symptomatischen, umschriebenen Knorpelschäden oder früher bis moderater Kniearthrose besprochen werden. Gelenkachse, Stabilität, Begleitverletzungen, Aktivitätsniveau und Arthrosegrad müssen zur Indikation passen.

Funktionelle Untersuchung und Nachsorge in der MVG Praxis
Behandlung und Nachsorge

Den weiteren Belastungsaufbau früh mitplanen.

Nach fachärztlicher Untersuchung und Einordnung der Bildgebung werden unter örtlicher Betäubung üblicherweise drei kleine Knorpelbiopsien von etwa 2,5 Millimetern aus der Ohrmuschel entnommen. Das Gewebe wird in derselben Sitzung steril mechanisch aufbereitet; die entstandene Suspension wird anschließend in das betroffene Gelenk injiziert. Eine Zellkultur oder Laborvermehrung findet nicht statt.

Dauer und Termine
Entnahme, Aufbereitung und Gelenkinjektion erfolgen ambulant in einer Sitzung. Der genaue Zeitbedarf und die Nachbehandlung werden vorab individuell geplant.
Danach
Die Entnahmestelle am Ohr wird geschützt und trocken gehalten. Das behandelte Gelenk wird zunächst entlastet und anschließend nach ärztlicher Vorgabe schrittweise wieder belastet; Physiotherapie oder Training werden befundabhängig ergänzt.
Häufige Fragen

Was Patienten häufig fragen.

Wann kann die Behandlung sinnvoll sein?

AMT kann bei ausgewählten Patientinnen und Patienten mit symptomatischen, umschriebenen Knorpelschäden oder früher bis moderater Kniearthrose besprochen werden. Gelenkachse, Stabilität, Begleitverletzungen, Aktivitätsniveau und Arthrosegrad müssen zur Indikation passen.

Wie lange dauert die Behandlung und brauche ich mehrere Termine?

Entnahme, Aufbereitung und Gelenkinjektion erfolgen ambulant in einer Sitzung. Der genaue Zeitbedarf und die Nachbehandlung werden vorab individuell geplant.

Was ist nach der Behandlung zu beachten?

Die Entnahmestelle am Ohr wird geschützt und trocken gehalten. Das behandelte Gelenk wird zunächst entlastet und anschließend nach ärztlicher Vorgabe schrittweise wieder belastet; Physiotherapie oder Training werden befundabhängig ergänzt.

Welche Grenzen und Risiken sind zu beachten?

Erste klinische Fallserien berichten über Verbesserungen von Schmerz und Funktion. Weil die Datenbasis noch klein ist, wird AMT gezielt ausgewählt, ausführlich erklärt und im Verlauf kontrolliert. Entscheidend sind Knorpeldefekt, Gelenkmechanik, Begleitbefunde und ein realistisches Behandlungsziel.

Behandlung besprechen.

Bringen Sie vorhandene Bilder, Befunde und Ihre Medikamentenliste mit. Wir prüfen, ob die Behandlung für Sie infrage kommt.