Behandlung und NachsorgeDen weiteren Belastungsaufbau früh mitplanen.
Nach fachärztlicher Untersuchung und Einordnung der Bildgebung werden unter örtlicher Betäubung üblicherweise drei kleine Knorpelbiopsien von etwa 2,5 Millimetern aus der Ohrmuschel entnommen. Das Gewebe wird in derselben Sitzung steril mechanisch aufbereitet; die entstandene Suspension wird anschließend in das betroffene Gelenk injiziert. Eine Zellkultur oder Laborvermehrung findet nicht statt.
- Dauer und Termine
- Entnahme, Aufbereitung und Gelenkinjektion erfolgen ambulant in einer Sitzung. Der genaue Zeitbedarf und die Nachbehandlung werden vorab individuell geplant.
- Danach
- Die Entnahmestelle am Ohr wird geschützt und trocken gehalten. Das behandelte Gelenk wird zunächst entlastet und anschließend nach ärztlicher Vorgabe schrittweise wieder belastet; Physiotherapie oder Training werden befundabhängig ergänzt.