üblicherweise etwa 2,5 mm aus der Ohrmuschel unter örtlicher Betäubung
Knorpeltherapie
Autologe Mikrotransplantation (AMT): körpereigener Ohrknorpel, in derselben Sitzung mechanisch aufbereitet.AMT: Körpereigener Ohrknorpel wird in derselben Sitzung aufbereitet und übertragen.
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„Das Besondere an AMT: Wir gewinnen körpereigenes Knorpelgewebe am Ohr und bringen die Mikrotransplantat-Suspension noch in derselben Sitzung gezielt in das betroffene Gelenk ein – ohne Entnahme aus einer gesunden Kniezone.“
Was Knorpeltherapie medizinisch leistet.
Die Autologe Mikrotransplantationstechnologie (AMT) unterscheidet sich von der klassischen Knorpelzelltransplantation. Kleine Biopsien aus der Ohrmuschel werden nicht im Labor vermehrt, sondern unmittelbar mechanisch in steriler Kochsalzlösung zu einer Mikrotransplantat-Suspension aufbereitet und in das betroffene Gelenk injiziert.
So wird Knorpeltherapie geplant und begleitet.
mechanische Disaggregation in steriler Kochsalzlösung, ohne Laborvermehrung
nach Untersuchung, Bildgebung, Indikationsprüfung und Aufklärung
Knorpeldefekt, Gelenkmechanik, Begleitbefunde und Behandlungsziel werden zusammen beurteilt
AMT aus Ohrknorpel – Ablauf und medizinische Einordnung
Das Verfahren nutzt körpereigenes Ohrknorpelgewebe ohne Zellkultur. Vor der Behandlung klären wir, ob Defekt, Gelenkmechanik und bisheriger Therapieverlauf zu AMT passen.
- 01
Knorpelbefund einordnen
Beschwerden, Untersuchung und Bildgebung werden mit Gelenkachse, Stabilität, Aktivität und Arthrosegrad zusammengeführt.
- 02
Ohr lokal betäuben und Gewebe entnehmen
Aus der Ohrmuschel werden mehrere sehr kleine Knorpelbiopsien gewonnen; die Entnahmestelle wird anschließend versorgt.
- 03
Mikrotransplantate direkt aufbereiten
Das körpereigene Gewebe wird unmittelbar mechanisch in steriler Kochsalzlösung aufbereitet – ohne Anzüchtung oder Zellvermehrung.
- 04
Injizieren und Verlauf kontrollieren
Die Suspension wird in das Gelenk eingebracht. Belastung, Beschwerden und Funktion werden anschließend strukturiert kontrolliert.
- Entnahmestelle und Gelenkinjektion bergen unter anderem Risiken für Blutung, Infektion, Reizung und vorübergehende Schmerzen.
- Fortgeschrittene Arthrose, deutliche Fehlachse, Instabilität oder relevante Begleitverletzungen können gegen das Verfahren sprechen oder weitere Behandlung erfordern.
- Die bisherige Datenlage erlaubt keine Heilungs- oder Regenerationsgarantie.
Häufige Fragen zu Knorpeltherapie.
Die persönliche Empfehlung entsteht aus Untersuchung, Befundsichtung und Ihrem Behandlungsziel.
Wann ist Knorpeltherapie sinnvoll?
AMT kann bei ausgewählten Patientinnen und Patienten mit symptomatischen, umschriebenen Knorpelschäden oder früher bis moderater Kniearthrose besprochen werden. Gelenkachse, Stabilität, Begleitverletzungen, Aktivitätsniveau und Arthrosegrad müssen zur Indikation passen.
Wie lange dauert die Behandlung und brauche ich mehrere Termine?
Entnahme, Aufbereitung und Gelenkinjektion erfolgen ambulant in einer Sitzung. Der genaue Zeitbedarf und die Nachbehandlung werden vorab individuell geplant.
Was ist nach der Behandlung zu beachten?
Die Entnahmestelle am Ohr wird geschützt und trocken gehalten. Das behandelte Gelenk wird zunächst entlastet und anschließend nach ärztlicher Vorgabe schrittweise wieder belastet; Physiotherapie oder Training werden befundabhängig ergänzt.
Welche Grenzen und Risiken sind zu beachten?
Erste klinische Fallserien berichten über Verbesserungen von Schmerz und Funktion. Weil die Datenbasis noch klein ist, wird AMT gezielt ausgewählt, ausführlich erklärt und im Verlauf kontrolliert. Entscheidend sind Knorpeldefekt, Gelenkmechanik, Begleitbefunde und ein realistisches Behandlungsziel.
Knorpeltherapie fachärztlich einordnen.
Bringen Sie vorhandene Bilder, Befunde und Ihre Medikamentenliste mit. Wir ordnen die Behandlung in den gesamten Therapieplan ein.